Trier ist die vielleicht älteste Stadt Deutschlands, und manches Haus zeigt das auch in seinem Sicherungskasten. Wo hinter einer Fassade der Gründerzeit oder einer Altstadtwand Leitungen aus mehreren Jahrzehnten liegen, ist ein Stromausfall im Alltag schnell passiert. Wenn bei Ihnen in Trier plötzlich nichts mehr geht, vermittelt die DHE einen Elektro-Partnerbetrieb. Die DHE ist eine Hotline, rund um die Uhr erreichbar; sie schickt keine eigenen Elektriker los und vermittelt Betriebe aus der Region für den Elektro-Notdienst in Trier.
Erst nachsehen, ob wirklich Ihre Wohnung betroffen ist
Wenn das Treppenhauslicht brennt oder bei den Nachbarn alles normal läuft, liegt der Fehler in Ihrer Wohnung. Ist dagegen das ganze Haus oder die Straße dunkel, handelt es sich meist um eine Störung beim Netzbetreiber; ein Elektriker kann dann nichts bewirken. Bei einem Ausfall nur in Ihrer Wohnung gehen Sie zum Sicherungskasten. Hat ein Automat oder der FI-Schutzschalter ausgelöst, schalten Sie ihn einmal wieder ein. Löst er erneut aus, stecken Sie alle Geräte im betroffenen Stromkreis ab. Hilft auch das nicht, ist ein eingetragener Elektrofachbetrieb gefragt. Die Installation selbst reparieren Sie besser nicht.
Warnzeichen ernst nehmen
- Brandgeruch, Rauch, Funken oder angeschmorte Steckdosen: Hauptsicherung aus, Raum verlassen, bei Rauch oder Feuer die Feuerwehr rufen.
- Wasser an Leitungen oder Dosen, etwa nach Hochwasser oder Rohrbruch: Sicherung für den Bereich ausschalten und den Klempner-Notdienst in Trier hinzuziehen.
Altstadt, Weinlagen, Studentenviertel
In der Altstadt und in Trier-Mitte stehen Gebäude mit teils sehr alter Bausubstanz. Wer dort eine Steckdose versetzen oder einen Herd anschließen lassen will, braucht einen Betrieb, der mit schwierigen Wänden und alter Technik umgehen kann. In Trier-Nord und -Süd gibt es Gründerzeithäuser mit Wohngemeinschaften von Studierenden der Universität und der Hochschule; Wasserkocher, Heizlüfter und Rechner sorgen hier gern für überlastete Stromkreise. Die Siedlungen der 60er und 70er Jahre in Mariahof und Trier-West haben ihre eigenen Zählerschränke und Steigleitungen. In Olewig, Kürenz, Biewer und Pfalzel überwiegen Einfamilien- und Winzerhäuser, bei denen es um Anbauten, Weinkeller oder Wallbox gehen kann.
Partnerbetriebe übernehmen zum Beispiel:
- defekte Steckdosen und Schalter,
- Herd und Durchlauferhitzer anschließen,
- Sicherungskasten erneuern,
- E-Check für Vermieter und Gewerbe,
- allgemeine Beratung zur Wallbox.
Mieter
Die Elektroinstallation fällt in den Verantwortungsbereich des Vermieters. Bei nicht dringenden Schäden informieren Sie ihn oder die Hausverwaltung. Ist die Wohnung ganz dunkel und die Sicherung hält nicht, kann die Hotline trotzdem einen Betrieb vermitteln.
So läuft die Vermittlung
Erzählen Sie der Hotline, was ausgefallen ist und in welchem Stadtteil Sie sich befinden. Die DHE vermittelt einen Partnerbetrieb, der auf eigene Rechnung arbeitet. Was der Einsatz kostet, besprechen Sie mit dem Betrieb, bevor er beginnt. Bezahlt wird bar oder per EC-Karte. Die Hotline ist nachts, am Wochenende und an Feiertagen erreichbar.
Hilfreich ist ein Foto des geöffneten Sicherungskastens und die Angabe, welche Geräte zuletzt liefen. Das erleichtert dem Betrieb die Fehlersuche und die Vorbereitung.



