Weinberge, Moselufer, alte Keller
Trier liegt zwischen Weinbergshängen und Moseltal. Das macht die Stadt schön, bietet aber auch vielen Tieren gute Bedingungen. Ob Wespen unterm Dach in Olewig, Mäuse im Gewölbekeller oder Schaben in einer Mietwohnung: Für den Fall der Fälle vermittelt die DHE einen Kammerjäger in Trier. Die Hotline ist rund um die Uhr erreichbar; die DHE schickt keine eigenen Schädlingsbekämpfer los, sondern vermittelt Partnerbetriebe aus der Region.
Befall erkennen
Typische Hinweise auf Ungeziefer sind Kot in Schubladen oder Vorratsschränken, Fraßspuren an Verpackungen und Leitungen, Geräusche in Wänden, auffällige Gerüche sowie Stiche nach der Nacht. Bei Motten sehen Sie Gespinste und kleine Falter, bei Silberfischchen glänzende, flinke Tiere im Bad. Bettwanzen verraten sich durch Stiche in Reihe und dunkle Punkte an Matratzen; sie lassen sich nicht mit Hausmitteln beseitigen.
- Ratten und Mäuse in Keller und Schuppen,
- Schaben, Ameisen, Silberfischchen und Motten,
- Bettwanzen nach Reisen oder Übernachtungen,
- Wespennester, wenn sie eine Gefahr darstellen,
- Tauben an Balkonen und Fensterbänken.
Hornissen sind besonders geschützt und werden nicht bekämpft; eine Umsiedlung ist nur mit Genehmigung der Naturschutzbehörde möglich. Rattenbefall kann meldepflichtig sein. Die Stadt informiert dazu.
Lokale Besonderheiten in Trier
Die Altstadt mit ihrer sehr alten Bausubstanz, tiefen Kellern und verwinkelten Höfen bietet Nagern viele Zugänge. Wer im Gartenfeld oder in Trier-Nord und -Süd in einem Gründerzeithaus wohnt, hat oft gemeinsame Keller und Müllräume, in denen sich ein Befall rasch auf mehrere Wohnungen ausweitet. In den Siedlungen der 60er und 70er Jahre in Mariahof und Trier-West betrifft ein Schädling häufig mehrere Geschosse. Olewig, Kürenz, Biewer und Pfalzel haben Gärten, Weinberge und Hanglagen, in denen Wespen, Ameisen und Mäuse leicht zum Haus gelangen. Entlang der Mosel führt Feuchtigkeit zudem zu Silberfischchen und Kellerasseln. Und weil viele Menschen aus Luxemburg zur Arbeit pendeln oder umgekehrt, ziehen Wohnungen häufiger um, sodass Befall gelegentlich erst bei Einzug oder Auszug auffällt.
Vorbeugen
Verschließen Sie Lebensmittel gut, bringen Sie Müll regelmäßig weg und dichten Sie Ritzen und Rohrdurchführungen ab. Feuchte Keller trocknen Sie, so gut es geht. Mehr zu den Folgen feuchter Räume lesen Sie auf der Seite Schimmelbeseitigung Trier.
Mieter und WGs
Informieren Sie Vermieter oder Hausverwaltung, wenn Sie Ungeziefer bemerken. Gerade in Studierenden-WGs lohnt es sich, den Befall gemeinsam zu melden und aufzuräumen, damit er nicht zurückkehrt.
Was die Fachleute vor Ort tun
Sie ordnen zuerst die Art des Schädlings ein und prüfen Fugen, Rohrdurchführungen, Kellerfenster und Türschwellen auf Einlässe. Außerdem achten sie auf Nahrung und Wasser in der Umgebung. Auf dieser Grundlage legt der Betrieb das Vorgehen fest und erklärt, was zur Vorbeugung gehört. Eine spätere Nachkontrolle zeigt, ob die Ruhe anhält.
Wie die Vermittlung funktioniert
Beschreiben Sie der Hotline, was Sie bemerkt haben. Die DHE vermittelt einen Kammerjäger aus ihrem Partnernetzwerk, der auf eigene Rechnung arbeitet. Welche Maßnahmen sinnvoll sind und wie hoch die Kosten ausfallen, klären Sie mit ihm vor dem Start. Zahlung bar oder mit EC-Karte ist möglich. Die Hotline erreichen Sie nachts, am Wochenende und an Feiertagen.
Der Betrieb bestimmt zuerst den Schädling und sucht die Wege ins Haus. Danach erklärt er, was Sie selbst tun können, damit der Befall nicht wiederkehrt.



