Es ist Sonntagabend in einer Altbauwohnung in Kreuzberg, der Herd ist an, plötzlich wird es dunkel. Bevor Sie zum Telefon greifen, lohnt ein kurzer Blick: Ist nur Ihre Wohnung betroffen oder das ganze Haus? Ein Elektro-Notdienst in Berlin kann nur dann helfen, wenn der Fehler hinter Ihrem Zähler liegt.
Erst prüfen, dann den Elektriker rufen
Schauen Sie aus dem Fenster: Sind die Nachbarhäuser und die Straßenlaternen ebenfalls dunkel, liegt die Störung beim Netzbetreiber. Dann ist kein Elektriker nötig. Ist nur Ihre Wohnung ohne Strom, gehen Sie zum Sicherungskasten im Treppenhaus oder im Flur.
- Hat der Sicherungsautomat oder der FI-Schutzschalter ausgelöst, schalten Sie ihn einmal wieder ein.
- Fällt er sofort erneut, stecken Sie alle Geräte der betroffenen Räume ab und versuchen es noch einmal.
- Löst er trotzdem aus, ist ein Fachbetrieb gefragt.
Dann ruft man uns an. Wir klären kurz Ihre Lage und vermitteln einen Elektro-Fachbetrieb aus unserem Partnernetzwerk, der sich um die Elektroinstallation kümmert. Die DHE hat in Berlin keine eigenen Monteure; der vermittelte Betrieb arbeitet auf eigene Rechnung.
Wann es ernst wird
Riecht es nach Verschmortem, sehen Sie Rauch, Funken oder dunkle Stellen an einer Steckdose, schalten Sie die Hauptsicherung aus und gehen Sie auf Abstand. Bei Rauch oder Flammen alarmieren Sie die Feuerwehr. Auch nach einem Wasserschaden gilt: Sicherung für den betroffenen Bereich ausschalten und nichts Feuchtes anfassen. Rund um Wasserschäden hilft der Klempner-Notdienst für Berlin weiter.
Was Berliner Gebäude mitbringen
Berlin ist eine Stadt der Gegensätze, und das spiegelt sich in den Leitungen. In den Gründerzeithäusern von Prenzlauer Berg, Moabit, Wedding oder Nord-Neukölln wurden Wohnungen oft über Jahrzehnte nachgerüstet. Das Ergebnis: wenige Stromkreise für viele Geräte, alte Verteiler, manchmal kein FI-Schutzschalter. In den Plattenbausiedlungen von Marzahn, Hellersdorf und Lichtenberg ist die Installation meist einheitlicher, doch auch dort altern Schalter und Steckdosen. Und in den Einfamilienhäusern von Zehlendorf, Frohnau oder Köpenick kommen Kellerverteiler, Gartenanschlüsse und Nebengebäude dazu.
Typische Einsätze
Ein Elektriker in Berlin wird häufig gerufen, wenn
- Steckdosen oder Lichtschalter nicht mehr funktionieren oder warm werden,
- ein Herd oder Durchlauferhitzer angeschlossen werden muss,
- der Sicherungskasten erneuert werden soll,
- für Vermieter oder Gewerbe ein E-Check ansteht,
- eine Wallbox allgemein auf Machbarkeit geprüft werden soll.
Fällt die Beleuchtung im Treppenhaus oder im Keller aus, betrifft das das ganze Haus; das melden Sie der Hausverwaltung, bevor Sie etwas anderes unternehmen.
Mieter, Vermieter, Hausverwaltung
Die Elektroinstallation in einer Mietwohnung gehört zum Gebäude. Teilen Sie Defekte deshalb Ihrem Vermieter oder der Hausverwaltung mit, am besten schriftlich und mit Foto. Arbeiten an der Anlage selbst übernehmen nur eingetragene Elektrofachbetriebe, versuchen Sie keine Reparatur hinter der Abdeckung.
So läuft die Vermittlung ab
Sie erreichen die Hotline der DHE rund um die Uhr, auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Wir fragen nach Adresse, Art der Störung und dem, was Sie bereits geprüft haben. Danach nennen wir Ihnen einen Partnerbetrieb für Berlin, der Sie kontaktiert. Die Kosten besprechen Sie vor Arbeitsbeginn direkt mit dem Betrieb, bezahlt wird bar oder mit EC-Karte.
Ob Wedding, Spandau oder Treptow: Wenn der Strom ausfällt und die Sicherung nicht hält, bekommen Sie über uns den Kontakt zu einem Elektriker aus dem Berliner Raum.



