Wer abends von der Kiellinie nach Hause kommt und im Flur den Schalter drückt, erwartet Licht. Bleibt es dunkel, stellt sich zuerst eine Frage: Liegt es an der eigenen Wohnung oder an der ganzen Straße? Ein Blick zu den Nachbarn und auf die Straßenlaternen verrät es. Ist alles dunkel, handelt es sich um eine Störung im Versorgungsnetz, die Sie dem Netzbetreiber melden. Ein Elektriker in Kiel wird erst gebraucht, wenn nur Ihre Installation betroffen ist.
Selbst prüfen, was möglich ist
Im Sicherungskasten finden Sie die Automaten und den FI-Schutzschalter. Hat einer ausgelöst, schalten Sie ihn wieder ein. Springt er nach kurzer Zeit erneut heraus, ziehen Sie die Stecker aller Geräte im betroffenen Stromkreis und schalten dann neu ein. Bleibt es dabei, ist die Ursache vermutlich in der Leitung, der Steckdose oder einem fest angeschlossenen Gerät. Dann sollte ein Fachbetrieb ran.
- Brandgeruch, Rauch oder Schmorstellen: Hauptsicherung ausschalten, bei Rauch oder Feuer die Feuerwehr rufen.
- Wasser in der Elektrik: die Sicherung des Bereichs ausschalten und Geräte nicht berühren, solange alles nass ist.
- Stecker oder Steckdose sind heiß oder verfärbt: Gerät abstecken und die Dose nicht mehr benutzen.
Wie die Vermittlung abläuft
Die DHE ist ein Vermittlungsservice und hat in Kiel weder eigene Elektriker noch ein Büro. Die Hotline ist rund um die Uhr erreichbar, auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Wir fragen nach, was passiert ist, und vermitteln einen eingetragenen Elektrofachbetrieb aus unserem Partnernetzwerk. Sie beauftragen den Betrieb selbst; er arbeitet auf eigene Rechnung. Was die Arbeit kosten wird, sprechen Sie mit ihm ab, bevor er beginnt. Zahlen können Sie bar oder per EC-Karte.
Was Elektrofachbetriebe in Kiel typischerweise tun
Installationsarbeiten sind Sache eines Fachbetriebs und kein Heimwerkerprojekt. Typische Aufträge sind defekte Steckdosen und Schalter, der Anschluss von Herd oder Durchlauferhitzer, die Erneuerung eines in die Jahre gekommenen Sicherungskastens und der E-Check für Vermieter und Gewerbe. Auch die Frage nach einer Wallbox lässt sich über einen Partnerbetrieb klären; was machbar ist, entscheidet sich nach der Besichtigung.
In den Gründerzeitvierteln Düsternbrook, Blücherplatz, Ravensberg und Brunswik sowie im Arbeiterquartier Gaarden gibt es viele Altbauwohnungen. Dort sind es häufig ältere Leitungen und kleine Sicherungskästen, die zu modernen Küchen- und Büroausstattungen nicht mehr passen. In den Großsiedlungen wie Mettenhof oder Elmschenhagen betrifft es meist einzelne Stromkreise oder Verteiler. Studierende in den WGs rund um die Universität erleben es oft bei Mehrfachsteckdosen und Wasserkochern: Zu viele Geräte an einem Kreis lösen den Automaten aus.
Wer nahe der Förde wohnt, etwa an der Hörn oder in Holtenau, hat bei Sturm und Starkregen manchmal feuchte Keller; geraten Steckdosen oder Verteiler dabei in Mitleidenschaft, gilt: Stromkreis abschalten und erst nach Prüfung wieder einschalten.
Mieter in Kiel
Die Elektroinstallation gehört zum Haus und ist Sache des Vermieters. Informieren Sie deshalb Hausverwaltung oder Vermieter über Defekte, die nicht gefährlich sind. Bei Gefahr sichern Sie zuerst ab und melden sich danach.
Wasser und Strom: beides klären lassen
Ist bei einem Rohrbruch Wasser in die Elektrik gelaufen, ist neben dem Elektriker oft der Klempner-Notdienst in Kiel nötig. Die Hotline klärt beides in einem Gespräch. Das Einsatzgebiet reicht über die Stadtgrenze hinaus: Altenholz, Kronshagen, Heikendorf oder Mönkeberg lassen sich ebenfalls betreuen.
Lassen Sie sich bei einem Elektro-Notdienst in Kiel Firmennamen und Kosten nennen und eine Rechnung mit Positionen geben.



