Der Kühlschrank tropft, die Herdplatte bleibt kalt und der FI-Schalter springt immer wieder heraus: Elektroprobleme zeigen sich selten zu passender Zeit. Wer in Kassel einen Elektro-Notdienst sucht, erreicht die DHE-Hotline rund um die Uhr. Sie klärt mit Ihnen die Lage und vermittelt einen Elektrofachbetrieb aus dem Partnernetzwerk, der sich bei Ihnen meldet. Die DHE selbst ist keine Elektrofirma; es gibt keine eigenen Monteure und keine Dienststelle in der Stadt, der Betrieb rechnet auf eigene Rechnung ab.
Erst eingrenzen: Wohnung, Haus oder Straße?
Sind auch bei den Nachbarn die Lichter aus, liegt die Störung vermutlich im Netz. Dann hilft der Netzbetreiber, nicht ein Elektriker. Betrifft es nur Ihre Wohnung, gehen Sie zum Sicherungskasten. Ist ein Schalter heruntergeklappt, schalten Sie ihn wieder ein. Kommt er erneut, trennen Sie die Geräte im betroffenen Stromkreis vom Netz und versuchen es noch einmal. Bleibt der Fehler, ist der Fall für den Fachbetrieb.
Sofort handeln bei diesen Zeichen
- Brandgeruch, Rauch, Funken oder Schmorstellen: Hauptsicherung ausschalten, bei Rauch oder Feuer die Feuerwehr rufen.
- Wasser dringt in Räume mit Steckdosen oder Leuchten ein: Sicherung des Bereichs abschalten.
- Mehrere Steckdosen fallen aus, Lampen flackern, Geräte brummen: Nutzung einstellen und den Betrieb informieren.
Was in Kassel häufig vorkommt
Kassel wurde 1943 stark zerstört, deshalb prägen Nachkriegsbauten große Teile der Stadt. In vielen Häusern aus den Wiederaufbaujahren sind Elektroinstallationen inzwischen alt und für heutige Geräte knapp bemessen. In den Gründerzeitvierteln Vorderer Westen und Wehlheiden gibt es dazu Altbauten, in denen nachträglich Leitungen ergänzt wurden. Rund um die Universität sorgen Wohngemeinschaften mit vielen Geräten für zusätzliche Last. Häufige Aufträge sind defekte Steckdosen und Schalter, der Anschluss von Herd, Durchlauferhitzer oder Wallbox, der Austausch alter Sicherungen gegen moderne Schutzschalter und der E-Check für Vermieter und Betriebe.
Was der Betrieb vor Ort prüft
Zuerst verschafft sich der Elektriker einen Überblick: Welche Sicherung ist betroffen, welche Verbraucher hängen am Stromkreis, gibt es Brandspuren oder Feuchte? Danach misst er Leitungen und Schutzschalter durch und trennt defekte Abschnitte ab. Häufig lässt sich die Versorgung in den übrigen Räumen noch am selben Einsatz wiederherstellen, während größere Arbeiten, etwa neue Leitungen oder ein neuer Verteiler, als Folgetermin geplant werden. Was davon notwendig ist, erklärt der Betrieb vor Beginn.
Als Mieter
Die Hausinstallation gehört dem Vermieter. Melden Sie Störungen der Hausverwaltung, auch wenn Sie nachts schon den Notdienst vermittelt bekommen haben. Arbeiten an der Elektroinstallation machen nur eingetragene Elektrofachbetriebe; Eigenversuche am Sicherungskasten sind keine gute Idee.
Vermittlung in Kassel und Umgebung
Die DHE vermittelt Betriebe auch für Baunatal, Vellmar, Lohfelden, Fuldabrück, Fuldatal und Kaufungen im Landkreis Kassel. Sie nennen am Telefon Ort und Störung, den Rest klären Sie mit dem Betrieb: Was ist zu tun, was kostet es, wann kann gearbeitet werden. Die Kosten legen Sie fest, bevor die Arbeit beginnt. Bezahlt wird bar oder mit EC-Karte.
Ist neben dem Stromausfall auch Wasser im Spiel, etwa nach einem Rohrbruch, hilft zusätzlich der Klempner-Notdienst in Kassel. Wer einen Elektriker für Kassel sucht, kann auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen anrufen.
Unsicher, ob es ein Notfall ist? Rufen Sie an: Die Hotline fragt nach den Beobachtungen und sagt, ob ein Fachbetrieb nötig ist oder die Störung beim Netzbetreiber gemeldet werden sollte.



