Die Wohnung in der Andreasvorstadt hat hohe Decken und knarrende Dielen, doch die Elektrik stammt nicht aus der Gründerzeit, sondern aus mehreren Umbauten danach. Wer dort wohnt, weiß: Wenn plötzlich nichts mehr geht, kann der Grund an ganz verschiedenen Stellen liegen. Für den Elektro-Notdienst in Erfurt vermitteln wir Ihnen einen Elektriker, der die Lage vor Ort klärt.
Liegt es an Ihnen oder am Netz?
Schauen Sie zuerst aus dem Fenster. Sind die Nachbarhäuser dunkel, auch die Straßenlaternen, ist vermutlich das Netz gestört, und der Netzbetreiber ist zuständig. Ist nur Ihre Wohnung betroffen, gehen Sie zum Sicherungskasten. Ein ausgelöster Automat oder FI-Schutzschalter lässt sich wieder einschalten. Fliegt er erneut, ziehen Sie die Stecker und versuchen es noch einmal. Ohne angeschlossene Geräte und trotzdem Auslösung heißt: Fachbetrieb rufen.
Gefahr besteht bei Brandgeruch, Funken, Rauch oder verfärbten Dosen. Dann schalten Sie die Hauptsicherung aus. Bei Rauch oder Feuer informieren Sie die Feuerwehr. Ähnlich bei Wasser: Nach einem Rohrbruch gehört die Sicherung im betroffenen Bereich ausgeschaltet, bevor jemand das Zimmer betritt.
Altstadt, Vorstädte und Plattenbau
Erfurt ist als Landeshauptstadt baulich vielfältig. In der Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern gelten oft besondere Rahmenbedingungen, etwa dicke Wände und verwinkelte Leitungswege. In Andreas-, Brühler- und Johannesvorstadt sowie in Daberstedt stehen Gründerzeithäuser, bei denen Steckdosen knapp und Sicherungskästen betagt sein können. Ganz anders sieht es in den DDR-Plattenbausiedlungen wie Rieth, Roter Berg, Herrenberg oder Moskauer Platz aus. Hier gibt es Etagenverteiler, Kellerabteile und zentrale Anlagen, in denen Fernwärme weit verbreitet ist. Am Stadtrand, etwa in Bischleben und Hochheim, prägen Einfamilienhäuser das Bild, bei denen es häufiger um Garage, Außenbeleuchtung oder den Hausanschluss geht.
Zu den typischen Aufträgen zählen defekte Steckdosen und Lichtschalter, ein neu anzuschließender Herd, ein nachträglich eingebauter FI-Schutzschalter in der Altbauwohnung, der Tausch des Sicherungskastens und der E-Check für Vermieter und Gewerbe. Fragen zur Wallbox klären Sie allgemein mit dem Betrieb.
Was der Elektriker typischerweise prüft
Er misst, ob an den Leitungen Spannung anliegt, prüft Schutzschalter und Absicherung, sucht defekte Dosen oder Verbindungen und erklärt Ihnen, was repariert werden kann und was erneuert werden sollte. In älteren Häusern zeigt sich dabei manchmal, dass mehrere Räume an einer einzigen Leitung hängen. Eine Entscheidung über größere Umbauten treffen Sie in Ruhe, nicht unter dem Druck des Moments.
Nicht selbst basteln
Einen Automaten wieder einzuschalten ist in Ordnung. Alles darüber hinaus, etwa neue Leitungen oder ein Tausch im Verteiler, ist Sache eines eingetragenen Elektrofachbetriebs.
Mieter in Erfurt
Die Elektroinstallation im Haus liegt beim Vermieter. Melden Sie der Hausverwaltung, was Sie festgestellt haben, wenn die Lage nicht dringend ist.
So bekommen Sie den Elektriker
Die DHE hat in Erfurt kein Büro und keine eigenen Monteure. Sie rufen die Hotline an, schildern die Lage, und wir vermitteln einen Elektriker aus dem Partnernetzwerk. Die Hotline ist rund um die Uhr erreichbar, nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Der Betrieb arbeitet auf eigene Rechnung. Über Aufwand und Kosten sprechen Sie mit ihm, bevor die Arbeit beginnt. Bezahlen können Sie bar oder mit EC-Karte.
War Leitungswasser im Spiel, dann lohnt der Blick auf den Klempner-Notdienst in Erfurt. Beide Fälle lassen sich in einem Gespräch ansprechen.



