Es ist Sonntagabend, der Backofen läuft, und im halben Treppenhaus am Kaßberg geht das Licht aus. Solche Situationen sind unangenehm, aber oft gut einzugrenzen. Wir von der DHE sind eine Vermittlung: Sie rufen an, wir klären die Lage mit Ihnen und vermitteln einen Elektrofachbetrieb aus unserem Partnernetzwerk in der Region. Wir haben in Chemnitz weder Monteure noch ein Büro; der Partnerbetrieb kommt zu Ihnen und rechnet selbst mit Ihnen ab. Die Hotline ist rund um die Uhr erreichbar.
Drei Fragen, bevor Sie anrufen
Erstens: Sind auch die Nachbarn betroffen? Liegt die ganze Straße im Dunkeln, ist das Stromnetz gestört und der Netzbetreiber zuständig, ein Elektriker kann dann nichts ausrichten. Zweitens: Was zeigt der Sicherungskasten? Ein ausgelöster Automat oder FI-Schutzschalter lässt sich einmal wieder einschalten. Drittens: Wann ist es passiert? Wenn es direkt nach dem Einschalten eines bestimmten Geräts war, ziehen Sie dessen Stecker und probieren es noch einmal. Löst die Sicherung wieder aus, brauchen Sie Fachleute.
Wenn es nach Schmor riecht
Brandgeruch, Rauch oder Funken sind ein Fall für sofortiges Handeln: Hauptsicherung ausschalten, Wohnung verlassen, bei Rauch oder Feuer die Feuerwehr rufen. Das Gleiche gilt, wenn nach einem Rohrbruch Wasser an Steckdosen herunterläuft: Sicherung des Bereichs aus. Für die Wasserseite können wir Ihnen den Klempner-Notdienst in Chemnitz vermitteln.
Was in Chemnitz oft anliegt
- Gründerzeithäuser auf dem Kaßberg, in Sonnenberg und Schloßchemnitz: Leitungen ohne FI-Schutz, zu wenige Steckdosen, alte Schalter, die wackeln oder warm werden.
- Plattenbau im Fritz-Heckert-Gebiet, am Hutholz oder in Helbersdorf: ausgelöste Sicherungen bei Küchengeräten, defekte Steckdosen, Fragen zum Verteiler im Keller.
- Einfamilienhäuser in Röhrsdorf, Rabenstein oder Reichenbrand: Außensteckdosen, Garagenstrom, Anschluss einer Wallbox.
- Umgenutzte alte Fabrikgebäude: Neuaufteilung von Stromkreisen und Prüfungen für gewerbliche Mieter.
Dazu kommen Aufträge ohne Zeitdruck wie der Anschluss von Herd oder Durchlauferhitzer, die Erneuerung eines Sicherungskastens und der E-Check für Vermieter und Gewerbe.
Nicht selbst an der Anlage arbeiten
Einen Automaten einzuschalten ist in Ordnung, mehr nicht. Arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur eingetragene Elektrofachbetriebe ausführen. Das hat gute Gründe, denn nicht fachgerecht verlegte Leitungen können lange unauffällig bleiben und erst später zum Brandrisiko werden. Der vermittelte Betrieb misst nach, findet den Fehler und erklärt, was nötig ist.
Wohnen Sie zur Miete?
Dann ist die Elektroinstallation Sache des Vermieters oder der Hausverwaltung. Schreiben Sie kurz, was passiert ist, und hängen Sie ein Foto vom Sicherungskasten an. Bei Brandgeruch handeln Sie zuerst und informieren danach. Studierende in WGs rund um den Campus der Technischen Universität Chemnitz sollten außerdem klären, wer im Haus Ansprechpartner ist, falls nachts etwas ausfällt.
Planbare Arbeiten
Nicht alles ist ein Notfall. Wer in einer Altbauwohnung einen Herd anschließen lassen will, einen zusätzlichen Stromkreis für die Waschmaschine braucht oder vor der Vermietung einen E-Check benötigt, kann auch einen Termin vereinbaren. Der Partnerbetrieb schaut sich die Anlage an und sagt Ihnen, was sinnvoll ist.
Ablauf und Kosten
Beschreiben Sie am Telefon, was passiert ist, und nennen Sie Adresse und Stockwerk. Wir suchen einen Betrieb, der für Chemnitz und Umgebung wie Burgstädt oder Limbach-Oberfrohna in Frage kommt. Was der Einsatz kostet, legen Sie mit dem Betrieb fest, bevor die Arbeit beginnt. Bezahlen können Sie bar oder mit EC-Karte. Das gilt auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen.



