Ein Gewitter zieht über das Bergische Land, ein Blitz schlägt in der Nähe ein, und in der Wohnung in Ohligs ist plötzlich alles still. Der Router blinkt nicht mehr, der Kühlschrank steht. In solchen Momenten hilft ein ruhiger Blick weiter: Was ist ausgefallen, und was lässt sich selbst prüfen? Dieser Text erklärt, wann der Elektro-Notdienst in Solingen gebraucht wird.
Elektro-Notdienst Solingen: Erst klären, wo der Fehler sitzt
Sehen Sie bei den Nachbarn oder auf der Straße nach. Ist es dort ebenfalls dunkel, handelt es sich um eine Störung im Netz, und die gehört zum Netzbetreiber. Ein Elektriker kann daran nichts ändern. Sind nur Sie betroffen, gehen Sie zum Sicherungskasten. Ein herausgesprungener Automat oder FI-Schutzschalter lässt sich oft wieder einschalten. Schaltet er danach erneut ab, stecken Sie die Geräte des Stromkreises einzeln aus und beobachten, bei welchem er auslöst.
Eingriffe in die Leitungen gehören nicht in Laienhände, auch nicht in Hanglagen-Häusern mit unübersichtlichen Altleitungen. Das übernimmt ein eingetragener Elektrofachbetrieb.
Die Vermittlung über die DHE
Die DHE ist kein Elektrobetrieb und hat in Solingen weder Monteure noch ein Büro. Sie nehmen Kontakt zur Hotline auf, schildern den Fall, und die DHE vermittelt einen Elektriker aus dem Partnernetzwerk der Region. Der Betrieb arbeitet auf eigene Rechnung und sagt Ihnen, bevor er beginnt, was die Arbeit kostet. Die Hotline ist rund um die Uhr erreichbar, also auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Bezahlt werden kann beim Partnerbetrieb meist bar oder mit EC-Karte.
Wenn Vorsicht geboten ist
- Es riecht nach Verschmortem, Sie sehen Rauch, Funken oder Schmorstellen: Hauptsicherung ausschalten. Bei Rauch oder Feuer die Feuerwehr verständigen.
- Wasser ist in Steckdosen oder Verteilung gelangt, etwa nach Starkregen im Keller: Den betroffenen Bereich über die Sicherung vom Netz nehmen.
- Stecker, Schalter oder Steckdosen sind warm oder verfärbt: nicht mehr verwenden.
Bergische Häuser, Werkstätten und Neubau
Solingen besteht aus vielen Teilen. In Mitte, das nach der Zerstörung 1944 überwiegend neu aufgebaut wurde, stehen Gebäude aus der Nachkriegszeit. In Ohligs und Wald gibt es Altbau, in Gräfrath und Burg an der Wupper Bergische Häuser mit Fachwerk und Schiefer. Dort wurde die Elektrik oft über Jahrzehnte angepasst und erweitert; Sicherungskästen ohne FI-Schutzschalter sind keine Seltenheit. Hinzu kommen Werkstätten und kleine Betriebe aus der Klingenstadt, in denen Maschinen und Beleuchtung eigene Stromkreise haben.
Zu den Einsätzen eines Elektrikers zählen defekte Steckdosen und Schalter, der Anschluss von Herd und Durchlauferhitzer, die Erneuerung des Sicherungskastens, der E-Check für Vermieter und Gewerbe und die allgemeine Beratung zur Wallbox. Bei Häusern am Hang lohnt zusätzlich ein Blick auf Außenbeleuchtung und Steckdosen im Freien, weil Regenwasser dort besonders gern eindringt. Halten Sie für das Telefonat bereit, welcher Stromkreis ausgefallen ist, wann das passiert ist und was zuletzt eingeschaltet wurde. Das erleichtert dem Partnerbetrieb die Vorbereitung.
Als Mieter
Die Elektroinstallation einer Mietwohnung ist Sache des Vermieters. Informieren Sie ihn, sobald Sie einen Defekt bemerken. Für den Notfall in der Nacht ist die Vermittlung trotzdem da. Kommt Wasser ins Spiel, etwa durch einen Rohrbruch, brauchen Sie zusätzlich einen Sanitärbetrieb: Die Seite zum Klempner-Notdienst in Solingen hilft weiter.



