Im Dellviertel flackert das Licht, in Hochfeld bleibt die Herdplatte kalt, in Rheinhausen löst der Sicherungsautomat zum dritten Mal aus: Stromprobleme sehen in Duisburg je nach Haus ganz unterschiedlich aus. Wer einen Elektro-Notdienst Duisburg sucht, ruft die Hotline der DHE an. Sie ist rund um die Uhr erreichbar, nimmt Ihre Schilderung auf und vermittelt einen Elektrobetrieb aus dem Partnernetzwerk der Region. Die DHE selbst hat in Duisburg keine Monteure. Der vermittelte Betrieb arbeitet auf eigene Rechnung.
Erst prüfen: Ist nur Ihre Wohnung betroffen?
Schauen Sie aus dem Fenster. Sind die Nachbarhäuser und die Straßenlaternen ebenfalls dunkel, liegt vermutlich eine Störung im Netz vor. Dann ist der Netzbetreiber zuständig, in Duisburg ist das die Netze Duisburg GmbH, und kein Elektriker muss ausrücken. Brennt dagegen bei den anderen Licht, lohnt ein Blick in den Sicherungskasten:
- Ist der FI-Schutzschalter oder ein Sicherungsautomat heruntergefallen? Schalten Sie ihn einmal wieder ein.
- Fällt er sofort erneut, ziehen Sie alle Stecker und schalten Sie Gerät für Gerät wieder zu. So finden Sie oft den Übeltäter, etwa einen defekten Wasserkocher oder eine alte Verlängerungsleiste.
- Löst er trotz abgesteckter Geräte weiter aus, steckt der Fehler in der Installation. Das ist ein Fall für den Fachbetrieb.
Wann es ernst wird
Brandgeruch, Rauch, Funken oder verfärbte Steckdosen sind Warnzeichen. Schalten Sie die Hauptsicherung aus und halten Sie Abstand. Bei Rauch oder Flammen gehört die Feuerwehr an die erste Stelle. Hat Wasser Leitungen oder Steckdosen erreicht, schalten Sie die Sicherung des betroffenen Bereichs ab, bevor Sie etwas anfassen; bei einem Rohrbruch hilft der Klempner, den Sie über die Klempner-Seite für Duisburg anfragen können.
Was im Duisburger Wohnungsbestand häufig vorkommt
Rund zwei Drittel der Wohnungen in Duisburg wurden vor 1980 gebaut, drei Viertel liegen in Mehrfamilienhäusern. Wegen der Kriegszerstörungen steht viel Nachkriegsbau in der Altstadt, in Hochfeld und in Meiderich; Gründerzeithäuser findet man etwa im Dellviertel, in Ruhrort und in Marxloh. In solchen Häusern begegnen Elektrobetrieben immer wieder dieselben Themen:
- Steckdosen und Schalter, die wackeln, warm werden oder knistern.
- Leitungen aus früheren Jahrzehnten ohne FI-Schutzschalter.
- Zu wenige Stromkreise für Herd, Waschmaschine und Trockner.
- Sicherungskästen, die erneuert werden sollen.
Auch für Durchlauferhitzer, Herdanschluss oder eine Wallbox braucht es einen eingetragenen Elektrofachbetrieb. Wallboxen sind bei der Planung ein Thema für sich, der Partnerbetrieb kann dazu im Gespräch allgemein beraten. In Zechen- und Werkssiedlungen wie in Wedau oder Bissingheim sind es oft zusätzliche Anschlüsse im Dachgeschoss, in den Hochhaussiedlungen der 1970er Jahre eher die Kellerverteilung.
Für Mieter und Vermieter
Die Elektroinstallation im Haus gehört zur Bausubstanz. Mieter melden Mängel deshalb zuerst dem Vermieter oder der Hausverwaltung, am besten schriftlich und mit Foto. Besteht Gefahr, etwa durch Brandgeruch, wird erst abgeschaltet und dann informiert. Vermieter und Gewerbetreibende lassen sich vom Partnerbetrieb auch zu einer E-Check-Prüfung der Anlage beraten.
So läuft die Vermittlung ab
Sie schildern am Telefon, was passiert ist und in welchem Stadtteil Sie wohnen, ob in Neudorf, Homberg oder Walsum. Die DHE vermittelt anschließend einen Elektrobetrieb aus dem Partnernetzwerk. Was der Einsatz kostet, besprechen Sie vor Arbeitsbeginn direkt mit diesem Betrieb. So wissen Sie, worauf Sie sich einlassen. Zahlen können Sie bar oder mit EC-Karte.
Der Elektro-Notdienst Duisburg ist nachts, am Wochenende und an Feiertagen genauso erreichbar wie an einem normalen Werktag.



