Wenn eine Scheibe im Bergischen bricht
Ein Sturm fegt über die Höhen, ein Ast schlägt gegen das Fenster, ein Stein landet im Schaufenster: Auch in Remscheid zerbricht Glas schneller, als man denkt. Mit dem Glasnotdienst in Remscheid sorgen Sie dafür, dass die Öffnung bald wieder geschlossen ist. Die DHE vermittelt Ihnen dafür einen Betrieb für die Notverglasung.
Die ersten Schritte
Zuerst gilt: Niemand soll sich schneiden. Lassen Sie Kinder und Tiere nicht in den Raum, ziehen Sie feste Schuhe an und schieben Sie größere Scherben vorsichtig zur Seite. Nach einem Einbruch rufen Sie zuerst die Polizei, lassen Spuren unberührt und machen Fotos. Erst danach wird die Öffnung verschlossen. Hat der Täter auch am Schloss gearbeitet, kann ein Schlüsseldienst in Remscheid die Tür sichern.
Was Notverglasung bedeutet
Die Notverglasung ist ein vorläufiger Verschluss, etwa mit einer Platte oder Notscheibe. Sie schützt vor Wind, Regen und Kälte, was in einem hügeligen, windigen Landstrich besonders zählt. Das endgültige Isolier- oder Sicherheitsglas wird nach Maß gefertigt und später eingesetzt. Der Partnerbetrieb nimmt vor Ort Maß und erklärt den weiteren Ablauf.
Wo in Remscheid Glas ersetzt werden muss
- Fenster in Bergischen Schieferhäusern in Lennep und Lüttringhausen, oft mit Sprossen und Holzrahmen
- Fenster und Balkontüren in Mehrfamilienhäusern am Honsberg, in Hasten und in Alt-Remscheid
- Schaufenster und Ladentüren in den Stadtzentren
- Glastüren, Duschkabinen und Wintergärten in Einfamilienhäusern an den Hängen
Bei Altbaufenstern lohnt ein genauer Blick auf Rahmen und Beschläge. Manchmal braucht es mehr als nur eine neue Scheibe. In Schieferhäusern mit denkmalnahen Fassaden sollte man mit dem Betrieb besprechen, welche Anforderungen an das Aussehen der Fenster bestehen; Genaueres klären Eigentümer mit der zuständigen Stelle.
So funktioniert die Vermittlung
Die DHE hat in Remscheid keine eigenen Glaser und kein Büro. Sie rufen die Hotline an, beschreiben den Schaden, und wir vermitteln einen Betrieb aus dem Partnernetzwerk. Dieser arbeitet auf eigene Rechnung. Die Hotline ist rund um die Uhr erreichbar, auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Was Notverschluss und späterer Einbau jeweils kosten, wird vor Beginn mit dem Partnerbetrieb geklärt.
Versicherung, Vermieter, Gewerbe
Geben Sie den Schaden an die Versicherung weiter, sei es die Glas-, die Hausrat- oder die Gebäudeversicherung, und sammeln Sie Fotos und Belege. Über die Kostenübernahme entscheidet allein die Versicherung. Als Mieterin oder Mieter sagen Sie dem Vermieter oder der Hausverwaltung Bescheid, vor allem bei Haustür und Treppenhausfenster.
Gewerbebetriebe nennen am Telefon Größe der Scheibe, Glasart und Lage der Öffnung. So kann der Betrieb das passende Notmaterial mitbringen. Für den späteren Einbau lohnt es sich, Fotos von Rahmen und Scheibe bereitzuhalten und den vereinbarten Ablauf schriftlich festzuhalten.
Nach dem Notverschluss
Ist die Öffnung dicht, bleibt Zeit für den endgültigen Einbau. Fragen Sie den Betrieb, ob Isolierglas oder Sicherheitsglas sinnvoll ist, und lassen Sie Dichtungen und Rahmen mit prüfen. An windigen Hanglagen lohnt sich eine gute Abdichtung, weil Zugluft das Haus auskühlt. Wer ohnehin mehr Einbruchschutz möchte, spricht das gleich an.
Tipp: Wenn mehrere Scheiben gleichen Typs im Haus sind, etwa in einer Siedlung am Honsberg, lohnt es sich, bei dieser Gelegenheit auch den Zustand der anderen Fenster zu prüfen. Manchmal sind Dichtungen oder Beschläge am selben Fenstertyp schon verschlissen und lassen sich in einem Zug erneuern.



