Ein kühler Hang, Regen aus Westen, ein Haus mit Schieferfassade: Das Klima im Bergischen Land fordert Gebäude heraus. Wo Feuchtigkeit in Wand, Keller oder Dach gelangt, ist Schimmel nicht weit. Bei der Schimmelbeseitigung in Remscheid steht deshalb die Frage nach der Ursache am Anfang, erst danach folgt das Entfernen.
Mögliche Gründe für Feuchte
- zu wenig Lüften oder ungleichmäßiges Heizen
- Wärmebrücken an Außenwänden, Gebäudeecken und Fensterlaibungen
- undichte Leitungen und frühere Wasserschäden
- Hangwasser und Feuchte, die an Kellerwänden ansteht
Remscheid liegt an Hängen. Bei Starkregen läuft Wasser die Hänge hinunter und kann an tiefer liegenden Gebäuden Feuchteprobleme verursachen. Die Höhenlage bringt außerdem Frost mit sich, und kühle Außenwände fördern Kondensat an der Innenseite.
Bausubstanz
Bergische Schieferhäuser in Lennep und Lüttringhausen sind alte Gebäude mit besonderer Bauweise. Wer die Fenster erneuert oder Wände dämmt, ohne das Lüftungsverhalten anzupassen, kann neue Feuchteprobleme schaffen. Im Nachkriegsbau, der nach der Zerstörung 1943 entstand, sowie in den Siedlungen am Honsberg sind Wärmebrücken an Balkonen und Außenwänden ein typisches Thema. In Alt-Remscheid gehören Gründerzeithäuser mit hohen Decken und alten Kellern dazu.
So geht der Fachbetrieb vor
Am Anfang stehen Ortstermin und Feuchtemessung. Ergibt sich daraus, woher das Wasser kommt, wird zuerst diese Quelle abgestellt. Anschließend trocknet das Bauteil, der Schimmel wird fachgerecht entfernt, und wo nötig schließt sich eine Sanierung an. Bleibt die Ursache bestehen, wächst er meist wieder nach.
Was Sie selbst tun können
Ein kleiner oberflächlicher Fleck lässt sich häufig in Eigenregie behandeln. Gut ist kurzes, kräftiges Stoßlüften, gleichmäßige Wärme in allen Räumen und etwas Luft zwischen Schrankrückwand und kalter Außenwand. Ausgedehnter Befall oder Schimmel im Bauteil ist dagegen ein Fall für den Fachbetrieb. Schimmel kann die Raumluft belasten, empfindliche Personen sollten das berücksichtigen.
Termin statt Notdienst
Schimmel ist kein Notfall im engeren Sinn. Die DHE-Hotline ist dennoch rund um die Uhr erreichbar. Sie schildern den Befall, wir vermitteln einen Fachbetrieb aus dem Partnernetzwerk in Remscheid. Eigene Monteure oder ein Büro vor Ort hat die DHE nicht; der Betrieb arbeitet auf eigene Rechnung. Die Kosten werden vor Arbeitsbeginn mit dem Betrieb besprochen, meist nach Besichtigung und Messung.
Stammt die Feuchte aus einem Leitungsschaden, kann ein Klempner Notdienst in Remscheid die Leckage beheben. Mieter schreiben an den Vermieter, legen Fotos mit Datum bei und notieren ihr Lüftungs- und Heizverhalten. Rechtsberatung ist das nicht, wohl aber eine gute Grundlage.
Hilfreich ist außerdem, vor dem Termin die betroffenen Stellen freizuräumen, damit der Betrieb gut messen kann, und alle Unterlagen zu früheren Schäden bereitzuhalten.
Gerüche und versteckte Stellen
Nicht jeder Schimmel ist sichtbar. Hinter Vorhängen, Verkleidungen und Möbeln, unter Tapeten oder in Dachschrägen wächst er oft unbemerkt. Ein muffiger Geruch, der nach dem Lüften wiederkommt, kann ein Hinweis sein. In Dachgeschosswohnungen in Hanglage wirkt sich außerdem die Kälte von außen schnell auf die Innenseite der Dachschräge aus. Lassen Sie solche Stellen messen, bevor Sie streichen oder tapezieren.
Gerade in Häusern, die abwechselnd bewohnt oder nur teilweise beheizt werden, etwa Ferienwohnungen, Gästezimmer oder das Elternhaus am Hang, sammelt sich Feuchte leicht an. Ein kleiner Heizrhythmus und regelmäßiges Lüften, auch in leeren Räumen, beugt vor. Lassen Sie Auffälligkeiten früh ansehen, denn je kleiner die betroffene Fläche, desto überschaubarer bleibt die Maßnahme.



