Ein Fahrrad kracht in die Schaufensterscheibe, Sturmböen von der Elbe drücken ein Fenster ein, nach einem Einbruchsversuch liegt Glas auf dem Boden: Hamburg hat viele Gründe, warum eine Scheibe nachts zu Bruch geht. Der Glasnotdienst sorgt dann dafür, dass die Öffnung geschlossen wird. Hier steht, was in den ersten Augenblicken zählt.
Glasnotdienst Hamburg: Erste Schritte bei Glasbruch
Sichern Sie zuerst Menschen und Tiere. Kinder und Haustiere gehören aus dem Raum, Schuhe an den Füßen sind Pflicht. Große Splitter sammeln Sie nur dann ein, wenn Sie dabei sicher sind; sonst bleiben sie liegen, und Sie sperren den Bereich ab. Bei Gewerbe und Schaufenstern hilft ein Absperrband oder ein Pappschild gegen Unfälle auf dem Gehweg.
Nach einem Einbruch rufen Sie zuerst die Polizei. Verändern Sie nichts, solange keine Spuren gesichert sind, und machen Sie Fotos von Schaden und Umgebung. Danach melden Sie den Schaden Ihrer Glas-, Hausrat- oder Gebäudeversicherung. Wer was übernimmt, klärt die Versicherung; dazu machen wir keine Aussagen.
Gerade bei Sturm gehen oft mehrere Scheiben in einer Straße zu Bruch. Das kann die Wartezeit auf endgültiges Glas verlängern. Auch dann gilt: Die Notverglasung schützt Wohnung und Geschäft zuverlässig vor Wetter und Zugang, bis die neue Scheibe fertig ist.
Notverglasung und endgültiges Glas
Die Notverglasung ist ein vorläufiger Verschluss: eine Platte oder Notscheibe, die Wind, Regen und Eindringlinge draußen hält. Das endgültige Isolier- oder Sicherheitsglas wird nach Maß gefertigt und zu einem späteren Termin eingesetzt. Der Partnerbetrieb erklärt Ihnen vor Ort, welche Lösung für Ihre Scheibe passt.
Bei einer Isolierglasscheibe, wie sie in den meisten Hamburger Wohnungen verbaut ist, besteht die Scheibe aus zwei oder drei Lagen. Maße, Aufbau und Beschichtung werden dem Hersteller vorgegeben, deshalb dauert die endgültige Reparatur länger als die Notverglasung. Notieren Sie vorab Breite und Höhe der Öffnung, falls Sie sie gefahrlos messen können, und fotografieren Sie das Fenster von innen und außen.
Die DHE ist kein Glasereibetrieb und hat in Hamburg keine eigenen Monteure. Sie rufen die Hotline an, die DHE klärt Art und Größe der Öffnung und vermittelt einen Glasnotdienst aus dem Partnernetzwerk. Der Betrieb arbeitet auf eigene Rechnung und nennt die Kosten, bevor die Arbeit beginnt. Erreichbar ist die Hotline rund um die Uhr, auch nachts und an Feiertagen.
Rechnen Sie bei Gewerbeobjekten damit, dass der Partnerbetrieb nach dem Verschluss auch die Sicherung des Geschäfts bespricht, etwa Rollgitter oder Sicherheitsglas. Ein Gespräch darüber lohnt sich, bevor die endgültige Scheibe bestellt wird.
Was in Hamburg häufig vorkommt
- Schaufenster und Ladentüren im Gewerbe, etwa rund um Schanze, Ottensen oder in der Innenstadt.
- Holzfenster im Altbau von Eimsbüttel, Hoheluft oder Uhlenhorst, bei denen die Scheibe oft einzeln ersetzt werden kann.
- Glastüren, Balkontüren und Duschkabinen in Mietwohnungen und Großsiedlungen.
- Wintergärten und große Fensterfronten in den Elbvororten.
Mieter, Eigentümer, Einbruch
Wohnen Sie zur Miete, informieren Sie den Vermieter oder die Hausverwaltung, auch wenn Sie die Notverglasung selbst veranlassen. Bei Fenstern in Mehrfamilienhäusern kann es um Gemeinschaftseigentum gehen. Das klärt die Verwaltung.
War ein Einbruch die Ursache, ist oft auch das Schloss betroffen. Der Weg zum Schlüsseldienst in Hamburg ist dann kurz: Ein Schlüsseldienst kann Tür und Zylinder prüfen und die Wohnung wieder sichern.



