Dienstagabend, kurz nach dem Kochen: Das Licht in der Küche erlischt, und aus dem Flur kommt ein leises Klacken. Wer in Ingolstadt wohnt, weiß: In einem Haus der 1960er-Jahre in der Nordwest-Gegend oder im Neubaugebiet am Stadtrand kann das verschiedene Ursachen haben. Der Elektro-Notdienst Ingolstadt, den die DHE vermittelt, hilft bei der Einordnung. Die Hotline ist rund um die Uhr besetzt, fragt nach Ihren Beobachtungen und nennt Ihnen einen Elektrofachbetrieb aus dem Partnernetzwerk. Die DHE hat keine eigenen Monteure und keine Dienststelle in der Stadt; der Betrieb arbeitet auf eigene Rechnung.
Die Ursache eingrenzen
Prüfen Sie zunächst, ob bei den Nachbarn Licht brennt. Wenn nicht, liegt eine Netzstörung nahe, und der Netzbetreiber ist zuständig. Wenn nur Ihre Wohnung betroffen ist, schauen Sie in den Sicherungskasten: Ist der FI-Schutzschalter gefallen, können Sie ihn wieder umlegen. Springt er sofort zurück, hilft das Abstecken einzelner Geräte oft, den Verursacher zu finden. Wenn der Fehler bleibt, ist der Fachbetrieb gefragt; die Anlage sollte dann nicht weiter belastet werden.
Wann Sie sofort handeln sollten
- Brandgeruch, Rauchentwicklung oder Funken: Hauptsicherung ausschalten, bei Rauch oder Feuer die Feuerwehr rufen.
- Schmorende Kabel, heiße Stecker oder verfärbte Steckdosen: Stromkreis abschalten.
- Wasser an elektrischen Anlagen, etwa nach einem Rohrbruch im Keller: Sicherung des Bereichs ausschalten, nicht in nasse Räume gehen.
Ingolstadt: Wo Elektroprobleme entstehen
Die Stadt an der Donau hat einen mittelalterlichen Kern mit Altbauten, in denen Leitungen oft nachträglich verlegt wurden. Die Mehrfamilienhäuser der 1960er- und 1970er-Jahre sind inzwischen in die Jahre gekommen, und ihre Stromkreise sind für heutige Küchen- und Badgeräte knapp bemessen. In den Neubaugebieten rund um Haunwöhr, Friedrichshofen oder Oberhaunstadt spielen eher Wallboxen, Wärmepumpen und neue Zähleranlagen eine Rolle. Für Studierende der Technischen Hochschule und der Universität gilt: Wohngemeinschaften mit vielen Geräten an einem Stromkreis lösen die Sicherung häufiger aus. In den Dörfern wie Gerolfing, Zuchering oder Etting liegen Einfamilienhäuser mit Garten- und Nebengebäuden, bei denen Außenleitungen und Garagenverteiler Thema sind.
Wohnen zur Miete
Die Elektroinstallation im Haus gehört in die Verantwortung des Vermieters. Melden Sie Störungen der Hausverwaltung. Arbeiten an der Installation dürfen nur eingetragene Elektrofachbetriebe ausführen, nicht der Mieter und nicht ein Bekannter mit Werkzeug.
Typische Einsätze
Defekte Steckdosen und Schalter, der Anschluss von Herd oder Durchlauferhitzer, eine Erneuerung des Sicherungskastens oder der E-Check für Vermieter und Gewerbetreibende zählen zum Alltag der Partnerbetriebe. Auch Fragen zu einer Wallbox beantworten sie, allerdings allgemein und nach Prüfung der Anlage.
Was beim Einsatz passiert
Der Betrieb verschafft sich einen Überblick über Sicherungskasten und betroffene Stromkreise, misst die Leitungen durch und grenzt den Fehler ein. Ist eine Steckdose oder ein Schalter defekt, wird er getauscht; liegt der Fehler in der Leitung, wird der Abschnitt abgetrennt, und der Betrieb bespricht mit Ihnen oder dem Eigentümer, wie es weitergeht. Größere Erneuerungen sind Sache eines Folgetermins.
Vermittlung mit klarer Kostenabsprache
Sie nennen uns Ort, Störung und Auffälligkeiten. Wir geben Ihnen einen Betrieb aus dem Netzwerk, der sich bei Ihnen meldet. Welche Arbeiten nötig sind und welche Kosten entstehen, besprechen Sie mit ihm, bevor er beginnt. Bargeld und EC-Karte sind als Zahlungsart möglich. Der Betrieb arbeitet auch in Gaimersheim, Kösching oder Manching. Ist zugleich Wasser ausgetreten, ist der Klempner-Notdienst in Ingolstadt die richtige Ergänzung. Die Hotline erreichen Sie nachts, am Wochenende und an Feiertagen.



