Wer an der Donau wohnt, kennt das Thema feuchte Keller. Doch Schimmel in Ingolstadt hat nicht nur mit dem Fluss zu tun: Auch Wohnungen in Nachkriegshäusern oder Neubauten bekommen Flecken, wenn Luft und Wärme nicht stimmen. Die DHE vermittelt über ihre Hotline einen Fachbetrieb für Schimmelbeseitigung aus dem Partnernetzwerk. Schimmel ist kein Notdienst-Thema; Sie vereinbaren einen Termin zur Begutachtung, die Hotline ist rund um die Uhr erreichbar. Die DHE hat keine eigenen Sanierer vor Ort, der Betrieb arbeitet selbst.
Ursache zuerst
Schimmel braucht Feuchte. Ob sie durch Wärmebrücken, zu wenig Luftaustausch, eine tropfende Leitung oder durch Wasser im Mauerwerk entsteht, muss geklärt werden, bevor man den Befall entfernt. Sonst kommt er zurück. Der Betrieb misst die Feuchte, sucht die Quelle und entscheidet, ob eine Trocknung nötig ist und wie der Befall fachgerecht beseitigt wird. Bei Bedarf folgt die Sanierung.
Wo es in Ingolstadt kritisch wird
In der Nähe der Donau und im Auwaldbereich kann der Grundwasserstand zeitweise hoch sein, Keller und Souterrainwohnungen sind dann anfälliger. Altbauten im mittelalterlichen Stadtkern haben dicke Mauern, die Feuchte speichern, besonders wenn sie nachträglich mit dichten Fenstern ausgestattet wurden. Mehrfamilienhäuser der 1960er- und 1970er-Jahre haben oft Wärmebrücken an Balkonanschlüssen und Fensterlaibungen. In Neubaugebieten entsteht Schimmel in den ersten Jahren manchmal durch Restfeuchte aus dem Bau und mangelndes Lüften.
Was Sie selbst tun können
- Mehrmals täglich kurz stoßlüften, besonders nach Duschen und Kochen.
- Möbel mit Abstand zur Außenwand aufstellen und Heizkörper frei lassen.
- Kleine, oberflächliche Stellen können Sie oft selbst behandeln, mit Handschuhen und Mundschutz.
- Größere Flächen oder Befall in Wand und Boden gehören zum Fachbetrieb.
Schimmel kann die Raumluft belasten; empfindliche Personen sollten Räume mit Befall meiden. Fragen zur Gesundheit klären Sie bitte mit einer Ärztin oder einem Arzt.
Was Sie besser lassen
Farbe oder Tapete über den Befall zu legen, ist keine Lösung: Die Feuchte bleibt, und der Schimmel arbeitet sich weiter. Auch trockenes Abwischen wirbelt Sporen auf. Dokumentieren Sie lieber mit Fotos, notieren Sie, wann der Befall aufgefallen ist und ob es Wasserschäden gab, und lassen Sie die Ursache fachlich klären. So lässt sich später besser nachvollziehen, woher die Feuchte kam.
Wenn Sie zur Miete wohnen
Informieren Sie Vermieter oder Hausverwaltung schriftlich, mit Fotos und Datum. Das ersetzt keine Rechtsberatung, schafft aber eine gute Grundlage. Als Studierende in einer Wohnung nahe der Hochschule gilt dasselbe.
Wenn eine Leitung die Ursache ist
Tropft ein Rohr oder ist ein Wasserschaden vorausgegangen, vermittelt die Hotline zusätzlich den Klempner-Notdienst in Ingolstadt. Die Reparatur der Leitung ist dann der erste Schritt, die Trocknung der zweite.
Welche Angaben helfen
Notieren Sie, in welchen Räumen der Befall sitzt, ob er an der Außenwand, in Ecken oder hinter Möbeln auftritt und wie lange er schon besteht. Auch die Heiz- und Lüftungsgewohnheiten sind für den Betrieb interessant, ebenso frühere Wasserschäden oder Sanierungen am Haus.
Vom Anruf zum Termin
Sie beschreiben, wo der Befall sitzt und wie groß er ungefähr ist. Wir nennen einen Betrieb aus dem Partnernetzwerk, der einen Termin mit Ihnen abstimmt. Arbeitsumfang und Kosten besprechen Sie mit ihm, bevor er beginnt. Bargeld oder EC-Karte sind möglich. Der Betrieb arbeitet auch in Gaimersheim, Kösching oder Manching.



