Dielen mit Dellen, Stuck mit sieben Farbschichten, eine Küche aus den Achtzigern: Wer im Nordend, in Bornheim oder in Bockenheim eine Gründerzeitwohnung übernimmt, kennt diese Mischung. Eine Renovierung in Frankfurt am Main beginnt deshalb selten mit dem Pinsel, sondern mit einer Bestandsaufnahme. Die DHE ist dabei kein Renovierungsbetrieb, sondern ein Vermittlungsservice: Sie schildern Ihr Vorhaben, wir vermitteln einen passenden Fachbetrieb aus dem Partnernetzwerk der Region.
So läuft die Vermittlung ab
Renovierung ist kein Notdienst. Ihre Anfrage nehmen wir trotzdem rund um die Uhr entgegen, auch abends oder am Wochenende, wenn Sie in Ruhe Zeit zum Planen haben. Wir klären, welche Arbeiten anstehen, und vermitteln einen Handwerker in Frankfurt, der dazu passt. Danach besichtigt der Partnerbetrieb die Räume und erstellt einen Kostenvoranschlag. Erst wenn Sie diesen kennen und annehmen, beauftragen Sie den Betrieb. Der Auftrag läuft direkt zwischen Ihnen und dem Betrieb.
Welche Renovierungsarbeiten möglich sind
- Maler- und Tapezierarbeiten, Spachteln, Lackieren von Türen und Zargen
- Bodenbeläge wie Laminat, Vinyl, Parkett oder Fliesen
- Badmodernisierung: Fliesen, Duschbereich, neue Sanitärobjekte
- Trockenbau, etwa neue Wände, abgehängte Decken oder Nischen
- Fenster und Türen erneuern oder instand setzen
- Wohnungsübergabe, Auszug und Umzug vorbereiten
Größere Vorhaben, bei denen mehrere Gewerke zusammenkommen, lassen sich im Vorgespräch gut sortieren. So ist klar, was zuerst passieren muss und welcher Betrieb wofür zuständig ist.
Altbau, Siedlung, Neubau: Was zur Wohnung passt
Frankfurt hat sehr unterschiedliche Bestände. In den Gründerzeitvierteln Westend, Nordend und Bornheim sind unebene Böden, alte Leitungen und Kastendoppelfenster normal. Hier lohnt es sich, vor dem Tapezieren zu prüfen, was hinter der Wand liegt. Die Siedlungen aus den 1920er Jahren wie Römerstadt oder Praunheim sind oft ein Fall für genaue Absprachen: Bei Arbeiten an Fassade oder Fenstern kann eine Genehmigung der Denkmalbehörde oder des Bauamts der Stadt nötig sein. Fragen Sie das am besten, bevor Sie Material bestellen.
In Hochhaussiedlungen wie der Nordweststadt oder in Neubauquartieren wie dem Riedberg und dem Europaviertel geht es meist um Oberflächen: Böden, Wandfarbe, ein neues Bad. Dort sind die Grundrisse klarer, die Abstimmung mit Hausverwaltung und Nachbarn aber nicht weniger wichtig, etwa bei Lärm oder dem Transport durch das Treppenhaus.
Strom, Wasser und Schimmel gehören zuerst geklärt
Wenn bei der Renovierung Steckdosen versetzt, Leitungen erneuert oder Lampen neu angeschlossen werden, darf das nur ein Elektrofachbetrieb ausführen. Einen solchen vermitteln wir über die Seite Elektro-Notdienst Frankfurt. Zeigt die Wand dunkle Flecken oder riecht es muffig, sollten Sie nicht einfach überstreichen. Erst müssen Ursache und Feuchtigkeit geklärt und die Fläche getrocknet sein; Hinweise dazu finden Sie unter Schimmelbeseitigung in Frankfurt. Auch nach einem Wasserschaden kommt die Renovierung erst, wenn alles trocken ist. In älteren Gebäuden kann der Fachbetrieb prüfen, ob alte Materialien besonders behandelt werden müssen.
Mietwohnung: erst den Vertrag lesen
Ob Sie als Mieter streichen, Böden ersetzen oder beim Auszug etwas herrichten müssen, hängt vom Mietvertrag ab. Rechtsberatung können wir nicht geben. Klären Sie solche Fragen mit dem Vermieter bzw. anhand Ihres Mietvertrags, bevor Sie einen Betrieb beauftragen.
Anfrage in drei Schritten
- Beschreiben Sie, was renoviert werden soll, und in welchem Stadtteil das Objekt liegt.
- Wir vermitteln einen Partnerbetrieb, der sich die Räume ansieht.
- Sie erhalten den Kostenvoranschlag und entscheiden in Ruhe, ob Sie den Auftrag erteilen.
Die Vermittlung deckt auch Orte rund um die Stadt ab, zum Beispiel Offenbach, Bad Vilbel oder Eschborn. Rufen Sie an, wenn Sie wissen wollen, ob sich Ihr Vorhaben dafür eignet. So gelingt die Renovierung in Frankfurt Schritt für Schritt, ohne dass Sie sich um die Suche nach einem passenden Betrieb kümmern müssen.



