Wer in Leverkusen Schimmel entdeckt, ist selten allein: Feuchte Ecken gibt es in Nachkriegsbauten in Wiesdorf genauso wie in Kellern am Rhein oder in Reihenhäusern in Lützenkirchen. Die Schimmelbeseitigung Leverkusen vermittelt die DHE an einen Fachbetrieb aus dem Partnernetzwerk. Es handelt sich nicht um einen Notdienst, sondern um einen Termin zur Beratung und Messung. Die Hotline erreichen Sie jederzeit. Die DHE hat in Leverkusen keinen eigenen Betrieb; die Rechnung stellt der Fachbetrieb.
Erst finden, dann entfernen
Der sichtbare Belag ist nur das Symptom. Damit Schimmel nicht wiederkommt, muss zuerst klar sein, woher die Feuchtigkeit stammt. Dafür kommen mehrere Quellen in Frage:
- Raumluft, die zu feucht ist, weil zu wenig gelüftet oder geheizt wird.
- Wärmebrücken an Außenwänden, Fensterlaibungen und Balkonplatten.
- Undichte Leitungen, Anschlüsse oder Dichtungen; hier hilft ein Klempner, siehe Klempner Leverkusen.
- Feuchtigkeit aus dem Keller oder dem Erdreich.
- Ein Wasserschaden in der Vergangenheit, der nicht gründlich getrocknet wurde.
Der Fachbetrieb misst Feuchte, beurteilt die Bauteile und empfiehlt Trocknung, fachgerechte Entfernung oder Sanierung.
Was Sie selbst übernehmen können
Kleine, oberflächliche Flecken lassen sich oft selbst behandeln, solange Sie nichts aufwirbeln und danach gründlich lüften. Größere Flächen, Wiederkehr nach der Behandlung oder Schimmel in Wandaufbau und Dämmung gehören in Fachhände. Schimmel kann die Raumluft belasten, empfindliche Personen sollten den Raum möglichst meiden. Medizinische Fragen beantwortet Ihre Hausarztpraxis.
Leverkusener Gebäude im Blick
Viele Wohnhäuser in Wiesdorf und Manfort stammen aus der Nachkriegszeit, einige Hochhäuser und Werkssiedlungen kommen hinzu. Hier entstehen Probleme häufig an Wärmebrücken und in Räumen, die wenig beheizt werden. In Hitdorf und Rheindorf, nahe am Rhein, sowie in den Tallagen von Wupper und Dhünn kann Feuchte von außen in Keller und Mauerwerk ziehen. Reihenhäuser in Schlebusch, Steinbüchel und Lützenkirchen haben oft Anbauten und Kellerräume, in denen sich Feuchte hält. Beim Ortstermin sind diese Zusammenhänge hilfreicher als jede Pauschalaussage.
Was der Termin bringt
Beim Ortstermin sieht sich der Fachbetrieb die betroffenen Räume an, misst die Feuchte in Wand und Boden und fragt nach Nutzung, Heizverhalten und früheren Schäden. Daraus entsteht eine Einschätzung, ob nur oberflächlich gearbeitet werden muss oder ob Bauteile getrocknet oder geöffnet werden sollten. Sie erfahren außerdem, welche Schritte zuerst kommen und was Sie im Alltag selbst beitragen können, etwa mit richtigem Lüften und einem Abstand der Möbel zur Außenwand. Planen Sie für die Beratung etwas Zeit ein und halten Sie Unterlagen zu früheren Reparaturen bereit.
Mieter und Eigentümer
Mieter schreiben dem Vermieter, beschreiben den Fund und legen Fotos bei. Das ist keine Rechtsberatung, aber ein üblicher erster Schritt. Eigentümer beauftragen den Fachbetrieb direkt, Hausverwaltungen klären mit ihm, welche Einheiten mitgeprüft werden sollten.
Der Weg zum Termin
Am Telefon sagen Sie, wo Sie Schimmel entdeckt haben, wie groß die Fläche ungefähr ist und in welchem Stadtteil Sie wohnen. Die DHE stellt den Kontakt zu einem Partnerbetrieb her, der einen Termin mit Ihnen abstimmt. Welche Kosten auf Sie zukommen, besprechen Sie vor Beginn der Arbeiten mit dem Betrieb. Wenn Wasser im Spiel war, lesen Sie die Hinweise zum Wasserschaden in der Wohnung.



