Ein Nest unter der Dachrinne, Nagespuren am Mehlsack, Silberfischchen im Bad: Schädlinge sind selten spektakulär, aber unangenehm. Wer in Oldenburg einen Kammerjäger sucht, hat meist schon etwas beobachtet und will wissen, ob und wie sich das Problem lösen lässt. Dieser Text hilft bei der Einordnung.
Was auf welchen Schädling hindeutet
- Mäuse und Ratten: kleine dunkle Kotspuren, angenagte Verpackungen, Geräusche in Wänden oder unter dem Dach.
- Schaben: Küche und Bad, nachts aktiv, oft hinter Geräten und in Fugen.
- Bettwanzen: Stiche in Reihen, Blutflecken oder dunkle Punkte am Bettzeug.
- Ameisen, Motten, Silberfischchen: Straßen auf Fußböden, Gespinste im Vorratsschrank, Tiere in feuchten Räumen.
- Wespen und Hornissen: Nester an Rollladenkästen, im Dach oder im Garten.
Was Sie selbst tun können
Verschließen Sie Lebensmittel, räumen Sie Futter weg und entsorgen Sie Müll in dichten Behältern. Dichten Sie Ritzen, Rohrdurchführungen und Spalten ab. Bei harmlosen Funden wie einzelnen Ameisen genügt das oft. Treten die Tiere in Mengen auf oder kehren sie zurück, ist Fachwissen gefragt.
Besonderheit Hornissen
Hornissen sind besonders geschützt. Ihre Umsiedlung ist nur mit Genehmigung der Naturschutzbehörde zulässig und kein klassischer Bekämpfungsfall. Bei Wespen entscheidet der Standort des Nestes, ob es entfernt oder umgesiedelt werden muss. Tauben wehrt man mit baulichen Maßnahmen ab.
So läuft es mit der DHE
Die DHE ist ein Vermittlungsservice. Wir haben in Oldenburg keine eigenen Schädlingsbekämpfer, sondern vermitteln einen Fachbetrieb aus dem Partnernetzwerk. Die Hotline ist rund um die Uhr erreichbar, auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Der Betrieb sieht sich den Befall an und bespricht das Vorgehen, die Kosten werden vor Arbeitsbeginn vereinbart. Er arbeitet auf eigene Rechnung.
Oldenburger Besonderheiten
Oldenburg liegt im flachen Marsch- und Geestland mit hohem Grundwasser, in der Stadt fließt die Hunte, und der Küstenkanal ist nicht weit. Wo Wasser ist, sind auch Ratten nicht fern, vor allem dort, wo Essensreste und offene Abfälle liegen. Das gilt für Gärten in Bloherfelde und Ofenerdiek ebenso wie für Hinterhöfe in der Innenstadt.
Gründerzeithäuser im Ziegelhof, in Eversten und Donnerschwee haben Hohlräume, Keller und alte Rohrdurchführungen, die Nagern Zugang bieten. In den Zeilenbauten von Kreyenbrück oder Bürgerfelde teilen sich mehrere Parteien Müllplätze und Keller, ein Befall betrifft dann oft das ganze Haus. Studierende in WGs rund um die Universität sollten Lebensmittel und Müll besonders konsequent verschließen, weil in Gemeinschaftsküchen Reste schneller liegen bleiben.
Rattenbefall kann vielerorts meldepflichtig sein; die Stadt informiert über die Regeln. Der Partnerbetrieb weiß im Einzelfall, was zu beachten ist.
Sauberkeit im Haus und im Garten
Kompost, Futterstellen für Vögel, Hühnerfutter und offen stehende Biotonnen sind häufig Ursachen, wenn Ratten im Garten auftauchen. Wer Obst im Garten liegen lässt oder Essensreste auf den Kompost wirft, lädt sie ein. Vorräte im Keller gehören in feste Behälter, nicht in Kartons.
Mieter und Vermieter
Wer zur Miete wohnt, informiert die Hausverwaltung über den Befall. Das gilt besonders bei Bettwanzen und Nagern, weil sie sich im Haus ausbreiten. Hängt der Befall mit Feuchtigkeit zusammen, lesen Sie auch den Text zur Schimmelbeseitigung in Oldenburg.
Der Partnerbetrieb arbeitet auch in Rastede, Bad Zwischenahn, Edewecht, Wardenburg, Hatten und Ganderkesee. Fragen Sie nach Firmenname, Ablauf und Kosten und lassen Sie sich eine Rechnung mit Positionen geben.



