Ein Knistern in der Wand, kleine dunkle Körnchen hinter dem Küchenschrank, Stiche am Morgen: Wer so etwas entdeckt, will wissen, womit er es zu tun hat. Hier erfahren Sie, wie Sie in Bremen einen Befall erkennen, was Sie selbst tun können und wann ein Kammerjäger sinnvoll ist.
Befall erkennen
Hinweise auf Schädlinge sind meist unspektakulär, aber eindeutig, wenn man weiß, worauf man achtet:
- Mäuse und Ratten: Kot, angenagte Verpackungen, Kratzgeräusche nachts, ein muffiger Geruch
- Schaben: Sichtungen bei Licht an, kleine Kotspuren in Küche und Bad
- Bettwanzen: Stiche in Reihen, Blutflecken, schwarze Punkte an der Matratze
- Motten und Silberfischchen: Gespinste im Vorrat, Fraßspuren, Tiere im Bad
- Wespen: Flugverkehr an einer festen Stelle am Dachüberstand oder im Rollladenkasten
Machen Sie Fotos und notieren Sie, wo und wann Sie etwas bemerken. Das hilft später bei der Einschätzung.
Wie die Vermittlung läuft
Die DHE ist keine Schädlingsbekämpfungsfirma und hat in Bremen keine eigenen Mitarbeiter. Sie rufen die Hotline an, schildern den Befall, und wir vermitteln einen Kammerjäger aus dem Partnernetzwerk. Der Partnerbetrieb besichtigt die Lage, erklärt das Vorgehen und beantwortet Ihre Fragen. Den Preis klären Sie mit ihm, bevor er mit der Arbeit beginnt.
Bremer Besonderheiten
In den eng gebauten Quartieren mit Bremer Häusern, etwa im Viertel, in der Neustadt und in Findorff, grenzen Keller, Hinterhöfe und Mülltonnenplätze direkt aneinander. Ein Schädling macht vor der Hausgrenze nicht halt. Wer Mäuse im Keller bemerkt, sollte deshalb die Hausverwaltung oder den Vermieter informieren, damit auch die Nachbarn Bescheid wissen. Bremen liegt flach und nah am Wasser, an der Weser und ihren Nebenflüssen wie Lesum, Wümme und Ochtum. Bei feuchtem Wetter suchen Nager gern trockene Quartiere, und Keller mit Rissen im Mauerwerk bieten ihnen einen Weg ins Haus.
Ist bei Ihnen auch Feuchtigkeit ein Thema, hilft ein Blick auf Schimmelbeseitigung in Bremen. Feuchte Ecken ziehen Silberfischchen und andere Mitbewohner an.
Was Sie selbst tun können
Mit wenigen Handgriffen nehmen Sie Schädlingen die Grundlage:
- Lebensmittel in verschließbaren Behältern lagern, auch Tierfutter
- Müll regelmäßig entsorgen und Tonnen geschlossen halten
- Ritzen an Rohrdurchführungen, Türen und Kellerfenstern abdichten
- Obst und Brotreste nicht offen liegen lassen
- Fallobst und Vogelfutter im Garten nicht über Tage liegen lassen
Bei Wespen gilt: Ein Nest muss nicht immer entfernt werden. Liegt es abseits von Wegen, kann man oft einfach Abstand halten. Hornissen sind besonders geschützt. Sie dürfen nicht bekämpft werden, eine Umsiedlung ist nur mit Genehmigung der Naturschutzbehörde möglich. Bei Tauben geht es um Abwehr, nicht um Bekämpfung: Gitter und Spikes verhindern, dass sie sich ansiedeln.
Mieter und Reisende
Wohnen Sie zur Miete, melden Sie den Befall dem Vermieter oder der Hausverwaltung, am besten schriftlich und mit Fotos. Rattenbefall kann meldepflichtig sein, die Stadt informiert Sie darüber. Bettwanzen sind kein Zeichen mangelnder Sauberkeit, sie reisen mit Koffern und Gebrauchtmöbeln. Behandeln Sie sie nicht mit Hausmitteln, sondern lassen Sie einen Fachbetrieb ran, damit sie sich nicht in andere Räume verteilen.
Schädlingsbekämpfung in Bremen ist oft ein Fall für einen Termin, nicht für Hektik. Haben Sie aber Sorge um Gesundheit oder Lebensmittel, rufen Sie an. Die Hotline ist rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende und an Feiertagen.



