Freundlich, hilfsbereit und rund um die Uhr für Sie da – wir hören zu und vermitteln Ihnen den passenden Fachbetrieb.Urlaub und Abwesenheit: So bereiten Sie Haus und Wohnung richtig vor

Handwerker steigt mit Werkzeugkoffer in einen Transporter

Nichts ist ärgerlicher, als aus dem Urlaub zurückzukommen und vor einem Wasserschaden oder einer aufgebrochenen Tür zu stehen. Viele Schäden lassen sich mit ein paar Handgriffen vor der Abreise verhindern. Diese Checkliste hilft Ihnen dabei.

Wasser: die häufigste Schadensquelle

  • Wasch- und Spülmaschine: Zulaufhahn zudrehen. Ein geplatzter Zulaufschlauch kann sonst über Tage unbemerkt Wasser in die Wohnung laufen lassen.
  • Haupthahn: Bei längerer Abwesenheit kann es sinnvoll sein, den Haupthahn zu schließen. Achtung: Manche Heizungsanlagen brauchen Wasser zum Nachfüllen – im Zweifel vorher klären. In Mietwohnungen sprechen Sie das mit der Hausverwaltung ab.
  • Tropfende Armaturen und laufende Spülkästen vorher reparieren lassen – sie kosten Wasser und können Schäden verursachen.

Heizung und Strom

  • Im Winter die Heizung niedrig weiterlaufen lassen, nicht ganz abschalten – sonst drohen eingefrorene Leitungen.
  • Geräte wie Fernseher, Kaffeemaschine oder Ladegeräte vom Netz nehmen.
  • Kühlschrank und Gefriertruhe am Strom lassen, aber vorher leeren, was verderben kann.

Einbruchschutz: bewohnt wirken

  • Alle Fenster und Terrassentüren schließen – gekippte Fenster sind für Einbrecher offene Fenster.
  • Tür abschließen, nicht nur zuziehen. Eine nur ins Schloss gefallene Tür ist leichter zu öffnen.
  • Briefkasten leeren lassen – ein überquellender Briefkasten verrät, dass niemand da ist.
  • Zeitschaltuhren für Licht oder Rollläden lassen die Wohnung bewohnt wirken.
  • Abwesenheit nicht in sozialen Netzwerken ankündigen.

Vertrauensperson und Ersatzschlüssel

Am wichtigsten: Geben Sie Nachbarn, Familie oder Freunden einen Ersatzschlüssel und Ihre Erreichbarkeit. Dann kann im Notfall jemand nach dem Rechten sehen, den Haupthahn schließen oder einem Handwerker die Tür öffnen. Kleben Sie Ihre Adresse nie an den Schlüsselbund – verlorene Schlüssel mit Adresse sind ein Grund, den Schließzylinder zu tauschen.

Wenn doch etwas passiert, ist unsere Hotline rund um die Uhr erreichbar – auch für Ihre Vertrauensperson. Wir vermitteln einen Partnerbetrieb aus der Region, etwa einen Schlüsseldienst oder einen Klempner-Notdienst. Die Kosten erfahren Sie vor Arbeitsbeginn.

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Handwerker bei Wartungsarbeiten an Rohrleitungen

Ein gluckernder Heizkörper, der unten warm und oben kalt ist – das ist ein typisches Zeichen für Luft im Heizsystem. Luft verdrängt das warme Wasser, der Heizkörper heizt schlechter und verbraucht trotzdem Energie. Entlüften ist keine Hexerei und in wenigen Minuten erledigt.

Das brauchen Sie

  • einen Entlüftungsschlüssel (gibt es günstig im Baumarkt, oft passt auch ein Schlitzschraubendreher),
  • ein Glas oder eine kleine Schüssel,
  • ein altes Tuch.

Schritt für Schritt

  1. Heizung voll aufdrehen und etwa eine halbe Stunde warten, damit sich die Luft oben im Heizkörper sammelt.
  2. Thermostat zudrehen und – wenn möglich – die Umwälzpumpe kurz ausschalten, damit nicht neue Luft nachströmt.
  3. Ventil öffnen: Das Entlüftungsventil sitzt meist oben seitlich am Heizkörper. Glas und Tuch darunter halten und das Ventil mit dem Schlüssel langsam etwa eine halbe Umdrehung öffnen. Es zischt.
  4. Warten, bis Wasser kommt: Sobald statt Luft gleichmäßig Wasser austritt, das Ventil wieder schließen. Vorsicht, das Wasser kann heiß sein.
  5. Alle Heizkörper nacheinander entlüften – am besten vom untersten Stockwerk nach oben.

Danach: Druck prüfen

Beim Entlüften entweicht etwas Wasser, dadurch sinkt der Druck in der Anlage. Schauen Sie auf das Manometer an der Heizung oder Therme. Bei vielen Einfamilienhäusern liegt der richtige Wert ungefähr zwischen 1 und 2 bar – maßgeblich ist aber, was in der Bedienungsanleitung steht oder am Manometer markiert ist. Ist der Druck zu niedrig, muss Wasser nachgefüllt werden. Wenn Sie unsicher sind, wie das bei Ihrer Anlage geht, lassen Sie es lieber einen Fachbetrieb machen.

Wann ein Fachbetrieb gefragt ist

  • Der Druck fällt immer wieder ab – das deutet auf ein Leck oder ein defektes Ausdehnungsgefäß hin.
  • Die Heizkörper müssen ständig neu entlüftet werden.
  • Die Therme zeigt eine Störung, die sich durch einen Neustart nicht beheben lässt.
  • Einzelne Räume bleiben kalt, obwohl alles entlüftet ist.

Für all das vermitteln wir Ihnen einen Heizungs- und Sanitärbetrieb aus Ihrer Region über unseren Klempner-Notdienst – rund um die Uhr erreichbar, die Kosten bespricht der Partnerbetrieb vor Arbeitsbeginn mit Ihnen. Wie Sie Ihr Zuhause insgesamt gut durch die kalte Jahreszeit bringen, lesen Sie im Ratgeber Winter im Haus: Frostschutz.

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Installateur an einer Heizungsanlage

Gefrorenes Wasser dehnt sich aus – und genau das macht Frost für Wasserleitungen so gefährlich. Platzt ein Rohr, merkt man es oft erst beim Auftauen, wenn das Wasser plötzlich in den Keller oder die Wand läuft. Die gute Nachricht: Mit etwas Vorbereitung im Herbst lassen sich die meisten Frostschäden vermeiden.

Vor dem ersten Frost: Das sollten Sie erledigen

  • Außenwasserhähne entleeren: Absperrventil im Haus schließen, den Hahn draußen öffnen und offen lassen, damit Restwasser abläuft und sich beim Gefrieren ausdehnen kann.
  • Gartenschläuche abbauen und frostfrei lagern.
  • Leitungen in unbeheizten Räumen wie Garage, Gartenhaus oder Kellerabteil entleeren oder mit Rohrisolierung aus dem Baumarkt dämmen.
  • Fenster in Keller und Waschküche schließen – ein gekipptes Kellerfenster reicht, um eine Leitung einfrieren zu lassen.
  • Haupthahn finden: Wissen Sie, wo er ist und ob er sich drehen lässt? Im Notfall zählt jede Minute.

Heizung winterfest machen

Bevor die Heizsaison richtig beginnt, lohnt ein kurzer Check. Gluckert es in den Heizkörpern oder werden sie oben nicht warm, ist Luft im System – entlüften hilft meist. Werfen Sie außerdem einen Blick auf das Manometer an der Heizung: Liegt der Druck deutlich unter dem markierten Bereich, sollte Wasser nachgefüllt werden. Eine Wartung durch einen Fachbetrieb vor dem Winter beugt Ausfällen in der kältesten Zeit vor.

Wichtig: Drehen Sie die Heizung auch in selten genutzten Räumen nie ganz ab. Die Frostschutz-Stellung am Thermostat (meist ein Sternchen) hält den Raum knapp über dem Gefrierpunkt.

Wenn Sie länger weg sind

Ob Skiurlaub oder Besuch über die Feiertage: Lassen Sie die Heizung auf niedriger Stufe laufen, statt sie abzuschalten. Bei längerer Abwesenheit kann es sinnvoll sein, den Haupthahn zu schließen. In Mietwohnungen sprechen Sie das am besten vorher mit der Hausverwaltung ab.

Leitung eingefroren – was jetzt?

  1. Haupthahn schließen, damit beim Auftauen kein Wasser aus einem Riss austritt.
  2. Langsam auftauen: Raum heizen oder einen Föhn mit Abstand verwenden. Keine offene Flamme, kein Heißluftgebläse – das kann das Rohr beschädigen und ist brandgefährlich.
  3. Auf Tropfen und nasse Stellen achten. Ist ein Rohr geplatzt, bleibt der Haupthahn zu und ein Fachbetrieb muss ran.

Ist es schon passiert und Wasser läuft aus, finden Sie die nächsten Schritte in unserem Ratgeber Wasserschaden in der Wohnung. Und wenn die Heizung trotz allem ausfällt, vermitteln wir Ihnen rund um die Uhr einen Partnerbetrieb aus Ihrer Region über unseren Klempner-Notdienst – die Kosten erfahren Sie vor Arbeitsbeginn.

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Installateur repariert eine Wasserleitung in der aufgestemmten Wand

Ein geplatzter Schlauch, eine undichte Leitung oder Wasser aus der Nachbarwohnung: Bei einem Wasserschaden entscheiden die ersten Minuten darüber, wie groß der Schaden am Ende wird. Diese Schritte helfen Ihnen, ruhig und richtig zu handeln.

1. Wasser abstellen

Drehen Sie die Wasserzufuhr ab. Einzelne Geräte wie Waschmaschine, Spüle oder WC haben meist ein eigenes Eckventil. Ist die Ursache unklar, schließen Sie den Hauptabsperrhahn – er befindet sich in der Regel am Wasserzähler, oft im Keller oder Hausanschlussraum. In Mehrfamilienhäusern gibt es häufig zusätzlich einen Absperrhahn für die Wohnung.

2. Strom sichern

Wasser und Strom sind eine gefährliche Kombination. Schalten Sie die Sicherungen der betroffenen Räume aus – aber nur, wenn Sie den Sicherungskasten gefahrlos und trocken erreichen. Fassen Sie keine nassen Elektrogeräte an und betreten Sie keine Räume, in denen Wasser an Steckdosen oder Geräte heranreicht. Im Zweifel holen Sie einen Elektro-Fachbetrieb.

3. Schaden begrenzen

Nehmen Sie stehendes Wasser mit Eimer, Lappen oder Nasssauger auf. Bringen Sie Möbel, Teppiche, Dokumente und Elektronik aus dem nassen Bereich. Stellen Sie Möbel, die nicht bewegt werden können, wenn möglich auf Klötze.

4. Alles dokumentieren

Fotografieren und filmen Sie den Schaden, bevor Sie aufräumen: nasse Wände und Böden, beschädigte Gegenstände, die mögliche Ursache. Notieren Sie Datum und Uhrzeit. Werfen Sie beschädigte Dinge nicht sofort weg – die Versicherung möchte sie unter Umständen sehen.

5. Melden: Vermieter und Versicherung

  • Mieter informieren den Vermieter oder die Hausverwaltung unverzüglich.
  • Schäden am Gebäude, etwa an Leitungen, Wänden und Böden, sind in der Regel Sache der Wohngebäudeversicherung.
  • Schäden an Möbeln und Einrichtung übernimmt in der Regel die Hausratversicherung.
  • Ist Wasser in eine Nachbarwohnung gelaufen, kann die Privathaftpflicht betroffen sein.

Melden Sie den Schaden Ihrer Versicherung so schnell wie möglich und stimmen Sie größere Reparaturen vorher mit ihr ab. Welche Schäden genau versichert sind, hängt von Ihrem Vertrag ab.

6. Ursache finden und trocknen

Ist die Ursache nicht sichtbar, etwa bei einer Leitung in der Wand, hilft eine Leckageortung durch einen Fachbetrieb. Anschließend müssen durchnässte Wände und Estriche gründlich getrocknet werden – oft mit Trocknungsgeräten über mehrere Wochen. Schimmel kann sich schon nach wenigen Tagen bilden, deshalb sollte die Trocknung zügig beginnen.

Die DHE Haus- und Gebäudetechnik vermittelt Ihnen rund um die Uhr Sanitär-Notdienst, Leckageortung und Trocknungsfachbetriebe aus Ihrer Region. Kostenlose Hotline: 0800 – 400 22 11.

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Sanitärinstallateur arbeitet an einem Abfluss unter dem Waschbecken

Ein verstopfter Abfluss kommt selten zur passenden Zeit. Die gute Nachricht: Viele Verstopfungen sitzen direkt hinter dem Abfluss und lassen sich mit einfachen Mitteln selbst lösen. Wichtig ist, die Grenze zu erkennen, ab der Sie mehr kaputt machen als reparieren.

1. Saugglocke (Pümpel)

Der Klassiker hilft bei den meisten Verstopfungen in Waschbecken, Dusche und Spüle. Lassen Sie etwas Wasser im Becken stehen, damit die Saugglocke abdichtet, und halten Sie den Überlauf mit einem feuchten Tuch zu. Dann mehrmals kräftig pumpen. Bei Doppelspülen muss der zweite Abfluss ebenfalls abgedichtet werden.

2. Siphon reinigen

Unter dem Waschbecken sammeln sich im Siphon Haare, Seifenreste und Schmutz. Stellen Sie einen Eimer darunter, schrauben Sie den Siphon von Hand ab, reinigen Sie ihn gründlich und setzen Sie ihn mit intakter Dichtung wieder ein. Danach kurz Wasser laufen lassen und prüfen, ob alles dicht ist.

3. Heißes Wasser bei Fett

In der Küche sind oft Fettablagerungen die Ursache. Sehr heißes – aber nicht kochendes – Wasser mit etwas Spülmittel kann sie lösen. Kochendes Wasser kann Kunststoffrohre und Dichtungen auf Dauer schädigen.

4. Rohrspirale

Sitzt die Verstopfung tiefer, kann eine Rohrspirale aus dem Baumarkt helfen. Führen Sie sie vorsichtig ein und drehen Sie sie, statt mit Gewalt zu stoßen – sonst können ältere Rohre Schaden nehmen.

Wovon wir abraten: chemische Rohrreiniger

Chemische Rohrreiniger sind stark ätzend. Sie können Dichtungen und ältere Leitungen angreifen, bei falscher Anwendung gefährlich aufschäumen und machen die spätere Reinigung durch einen Fachbetrieb unangenehmer. Mischen Sie niemals verschiedene Reiniger.

Wann ein Fachbetrieb nötig ist

  • Mehrere Abflüsse sind gleichzeitig verstopft oder es gluckert in anderen Leitungen.
  • Wasser drückt aus Dusche oder Bodenablauf nach oben (Rückstau).
  • Die Toilette ist verstopft und lässt sich mit der Saugglocke nicht lösen.
  • Es riecht dauerhaft nach Abwasser oder die Verstopfung kommt immer wieder.

Dann liegt das Problem meist tiefer in der Leitung. Ein Fachbetrieb arbeitet mit Spiralmaschine oder Hochdruckspülung und kann die Leitung bei Bedarf per Kamera untersuchen.

So beugen Sie vor

  • Siebe in Dusche und Spüle fangen Haare und Essensreste auf.
  • Fett und Essensreste gehören in den Müll, nicht in den Abfluss.
  • In die Toilette nur Toilettenpapier – keine Feuchttücher, Hygieneartikel oder Katzenstreu.

Geht nichts mehr? Die DHE Haus- und Gebäudetechnik vermittelt Ihnen rund um die Uhr einen Rohrreinigungs- oder Sanitärbetrieb aus Ihrer Nähe. Die Kosten erfahren Sie vor Arbeitsbeginn. Kostenlose Hotline: 0800 – 400 22 11.

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Jetzt anrufen: 0800 – 400 22 11